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Die Seelenlotsen - Das Herz Des Sturmes

Die Seelenlotsen - Das Herz Des Sturmes

Das Seelenlotsen - verlorenen Seelen zu helfen - ist eine tolle Sache auf so vielen verschiedenen Ebenen.

Seelenlotsen ist hochinteressant. Es ist sehr bildend. Es ist persönlich und bringt persönliche Evolution und Weiterentwicklung. Es heilt. Es erhebt und inspiriert.

Hier ist eine deutsche Seelenlotsen Geschichte von SFX. Was sind Seelenlotsen?

Das Herz Des Sturmes

Zeige mir den Weg zu einer Seele, die in Not ist; zeige mir den Weg.

Und es ist kalt, und stürmisch; und es ist schwarz, und graue Schatten rauschen mir ins Gesicht, der Atem bleibt mir weg, aber ich muß gegen den Sturm vorwärts kämpfen, ich muß in das Herz des Sturmes hinein. 

Der Sturm wird immer stärker, immer aggressiver, aber seltsamerweise werde ich immer schwerer, immer massiver und das ist meine Reaktion, meine Antwort auf den Sturm. Es ist egal, wie wild er is, wie wild er wird, je wilder, desto schwerer werde ich, und stärker - der Sturm kann mich nicht umblasen. 

Und so trete ich mit Gigantenschritten, mit Gigantentritt vorwärts und in den Sturm hinein, in sein Herz, dahin, wo der Sturm geboren wird. Es scheint mir so, als ob der Sturm das wissen könnte, und er zittert nun ein wenig, schmeißt noch einmal, alles was er kann, gegen mich - ich werde zum Felsen, und gehe einfach weiter, mit Felsenschritten und die hört man, wie ein Erdbeben, über das Heulen des Sturmes. 

Ein Schritt, ein Zweiter, ein Dritter und es geschafft. 

Ich trete in das Herz des Sturmes ein, und alles hört auf, und alles ist nun still. 

So still, daß ich mein eigenes Herz laut schlagen höre und laut schlagen fühle, und dann, meinen Atem, er hört sich an, wie Wellen die am Meerestrand sich brechen ... 

Ich schaue mich um, und sehe nichts. 

Oder vielleicht sehe ich Nichtvorhandensein, eine Nichterscheinung; ja, das mag wohl sein, hier ist etwas Negatives im richtigen Sinne des Wortes, und es ist überall, und es hat Macht und Verstand, es existiert, es fühlt sich und es fühlt mich. 

Wie sagt man "Hallo!" ohne das man es sagt? Was ist das Negative von "Hallo?" Das ist nicht "Auf Wiedersehen!" denn das ist ja nur das Umgekehrte, nicht das Negative ... 

Ich nehme die Idee, den Gedanken von "Hallo!" und stelle es vor mich in den Raum hinein, dann reiche ich in das Herz meines "Hallo!"s hinein und ziehe es vorwärts, durch sich selbst hindurch, wie ein Socken, den man von Innen sehen will. 

Mein "Hallo!" ist nun nicht mehr da, anstelle dessen, haben wir eine Art von Loch geschaffen, es ist nicht nur ein Loch, es ist ein Wirbel, das kann vielleicht ein Tor sein, ein Eingang in diese seltsame Dimension ... 

Ich fließe auf das Tor, den Wirbel zu. 

Für einen kleinen Moment habe ich Angst, aber dann denke ich mir, daß das schon alles gut ablaufen wird, ich bin ja nicht allein, obwohl ich gern alleine spiele, die Anderen sind ja da und ich kann sie jederzeit zur Hilfe rufen. 

Der Wirbel zieht mich an, und ich lasse mich einfach in ihn hineinziehen. 

Oh! Das ist lustig - es geht ganz schnell und wirbelt mich herum, läßt mich abtrudeln und dann wird es so schnell, das ist ein großer Knall - 

... und ich falle, falle auf einen Grund zu, schnell, das ist ein richtiger Absturz und ich versuche garnicht, etwas daran zu tun, vertraue darauf, daß alles hier ja nur aus Energie gebaut ist, und so, obwohl der Fall so schnell ist, lande ich ganz sanft und zärtlich auf einem weichen Boden, so weich wie Haut, und auch so warm, ein bischen rosa und ein bischen grau, ein bischen blau und violet, und nun sind wir endlich da. 

Wo ist diese Seele? 

Ich stehe auf und klopfe meine Kleider aus - die Kleider brauchen das nicht, die sind aus Energie gemacht, aber ich brauche das, ich brauche den Moment, um mich zu orientieren. 

Die Landschaft hier ist aus dem gleichen, weichen Zeug gemacht, auf dem ich stehe. Alles sieht aus, als ob es geschmolzen wäre; komische kleine Hügel wie Pilze, und Löcher in der Landschaft, wie Käse. 

Diese Landschaft geht mir auf die Nerven, da ist irgentwas grundsätzlich falsch hier, und ich denke, das ist wirklich kein Platz, an dem ich als gefangene Seele eine Ewigkeit verbringen wollte. 

Ich will hier raus, also los, wo ist die Seele? 

Ich bemerke, daß ich ärgerlich werde, das ich schon ärgerlich bin. Das ist sehr selten oder vielleicht sogar unbekannt als Seelenlotse. Ich bin normalerweise sehr geduldig, viel geduldiger hier als in meinen harten Leben. 

Das ist ein Effekt dieser Landschaft, und nun fange ich an, mich zu fragen, ob der Sturm von Negativität aus diesem Ärger geboren ist, nur daß der Ärger der Seele, die hier gefangen ist, tausende von Jahren alt ist und richtig groß gewachsen sein muß ... 

Je schneller ich uns beide hier herausholen kann, desto besser! 

Ich gebe meine Idee vom Körper auf und anstelle dessen, werde zu einem langen Schal, und mache mich länger und länger, und fließe durch diese blöde Landschaft, durch die vielen kleinen Täler, um die Hügel, und nach einer langen, langen Zeit finde ich endlich das, wonach ich gesucht habe. 

In einem der millionen Täler sitzt ein Man auf dem Boden, die Knie an die Brust angezogen, und den Kopf darauf. Seine Augen sind geschlossen, und er sieht furchtbar aus - so traurig, so hoffnungslos, er hat aufgegeben, hat nicht mal mehr Hass und Zorn, er hat alles in diese Landschaft reingeschmissen und es ist nichts passiert, die Landschaft hat alle seine Emotionen aufgesaugt wie eine Gummizelle, und dann seine Tränen, seine Hilfs rufe, dann seine Schreie, und es ist nun nichts mehr dar, er ist leer, und das macht mich unermesslich traurig. 

Ich gehe einfach auf ihn zu, sage garnichts, lege meine Arme um ihn, halte ihn fest, ziehe ihn ans Herz und ich weiß genau, wie sich das anfühlt, wo er ist, und auch, was er braucht.

Mit scharfen, hartem Willen, gebe ich das Kommando, aufwärts zu steigen, zurück durch das Wirbeltor, raus, wir müßen hier heraus! 

Sofort und ohne jegliche Zögerung, setzen wir uns in Bewegung. Ich hatte Angst, daß es nicht funktionieren würde, daß ich hier auch gefangen werden würde, aber als wir schnell zum Wirbeltor heraufsteigen, beginne ich, zu verstehen, daß Gummizellenwelt von diesem Mann selbst hergestellt war, und als er seine Kraft und Hoffnung verloren hat, da hat die Welt auch aufgehört, ein Gefängnis zu sein ... 

Durch das Wirbeltor hindurch, ins Nichts hinein, und durch das Nichts hindurch in den Sturm, und nun ist der Sturm hinter uns, und er trägt uns schnell mit sich, wirbelt uns herum, als ob wir eine Flaschenpost wären, und endlich werden wir an einem Ufer angespült ... 

Hier ist ein Land, hier ist ein Strand, ich weiß nicht wo, ich weiß nicht, wann, aber hier ist nun eine Chance der Freiheit. 

Weiße Wolken in einem blauen Sommerhimmel, feiner, klarer Wind, und frische Luft mit einen Aroma von Tannen. 

Wir liegen beide am Ufer eines stillen, türkisen Sees, irgentwo in den Bergen, das Grass ist fein, und um den See stehen alte Tannenwälder. 

Ich schaue mir den Mann an, und streichele sein Gesicht, sein Haar. Ich weiß nicht, warum er glaubte, daß er so leiden mußte, und das ist ja auch egal. 

Nun ist er zu Hause. Hier kann er aufwachen, und von hier kann er seinen Weg finden. Es ist schön hier, und ich glaube, daß hinter den Tannen jemand auf ihn wartet. 

Ich streichle ihn noch einmal, gebe ihm einen kleinen Kuß auf die Stirn, und ich meine, daß er im Traum ein kleines Lächeln fühlt, und so lasse ich ihn am See zurück, und fliege auf die Heimat zu. 

SFX 

October 2010

 


 

Seelenlotsen auf Englisch - The Soul Pilots

Vom Opfer Zum Held - Einführung ins Seelenlotsen

Posted Nov 7, 2010