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EFT und das Blut in der Küche

Marie Lang schreibt: Heute möchte ich eine Geschichte erzählen, die uns zeigt, wie elegant und vollständig EFT uns von Altlasten befreien kann - wenn wir die rechte Gelegenheit ergreifen!

Ich habe meine Küche neu gestrichen.

Sie war vorher zartblau, und ich fand die Farbe zu matt und langweilig.

Also habe ich mich an die Arbeit gemacht - erst eine Schicht weißer Farbe und dann eine rote Lasur darüber.

Die Farbe wurde wunderbar kräftig, eine Augenweide!

Als mein Freund das erste Mal in die frisch gestrichene Küche kam, stöhnte er ein bisschen. In den Tagen darauf erwähnte er ein paar Mal, dass die Farbe ja ganz schön kräftig sei.

Irgendwann erzählte er mir dann, dass ihm immer schwindelig wird, wenn er in der Küche steht.

Wenn er im Flur stand und in die Küche hineinsah, fand er die Farbe auch klasse; aber wenn er mitten drin stand, war sie ihm zu viel. Er hatte das Gefühl, in Ohnmacht zu fallen. Etwa eine Woche später sagte er dann: ich glaube, wir müssen die Küche noch mal anders streichen. Ich komme mit dieser Farbe einfach nicht klar.

Zu dieser Zeit wurde in der Starfields Newsgroup gerade über Farben diskutiert, und eine Frau berichtete von ihrem Schwager, der die Farbe Rot aus seinem Leben verbannt hatte - er konnte sie nicht in seiner Nähe ertragen. Das führte über einen längeren Zeitraum zu einem Ungleichgewicht in seinem Energiesystem.

Nachdem er das gelesen hatte, beschloss er, herauszufinden, was dieses kräftige Rot für ihn so bedrohlich machte.

Etwas später hörte ich ihn in der Küche - klopfen.

Er arbeitet im Moment am liebsten (genauer gesagt: ausschließlich) mit 'Henry's Satz': "Obwohl ich diese Information gespeichert habe......."

Er klopfte also, und zwar eine ganz Weile, mit der Grundaussage: "Obwohl ich diese Information gespeichert habe, akzeptiere ich mich ganz und gar."

Schon nach kurzer Zeit kamen die Bilder.

Er sah ganz deutlich einen Film aus seiner Kindheit vor sich.

Er sah sich selbst als kleinen Jungen.
Der Sohn vom Schlachter hatte ihn mit einer der Rauchstangen seines Vaters am Kopf verletzt.
Der kleine Jürgen lief nach Hause, mit seiner blutenden Kopfverletzung.
Sein Vater war zu Hause. Jürgen erzählte ihm, was passiert war.
Der Vater geriet in Rage und ging mit dem Kleinen nicht etwa zum Arzt - nein, er ging mit ihm zum Schlachter.
Er begann, mit dem Schlachter zu streiten, weil dessen Sohn seinen Sohn verletzt hatte.
Jürgen erinnerte sich ganz genau an diese Szene - sein aufgebrachter Vater, der kurz davor war, sich mit dem Schlachter zu prügeln, in einem Raum voller Schweinehälften, und er selbst mitten drin - der kleine Junge, mit einem ehemals weißen T-Shirt, das von dem Blut, das aus seiner Kopfverletzung strömte, leuchtend rot war.


Während er diesen Film sah, klopfte er immer weiter - zunächst noch mit dem Satz "Obwohl ich diese Information gespeichert habe", später dann einfach nur mit den Bildern vor dem inneren Auge.

Und das Gefühl des Schwindels wurde immer schwächer, und schwächer, bis es schließlich ganz weg war, und weg blieb.


Und die Küche kann jetzt bleiben wie sie ist - knallrot!

Posted Mar 15, 2004